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Die technische Lösung
DriveAnalytics:
Wie die Prüfung
wirklich funktioniert
Von den Rohdaten bis zum gerichtsfesten Nachweis — ein vollständig automatisierter, datenschutzkonformer Prozess in vier Schritten.
DER PRÜFPROZESS
Vier Schritte vom Datensatz
zum Beweis
Das System wurde auf Basis realer Manipulationsmuster trainiert und erkennt Abweichungen vollständig automatisch — ohne manuelle Eingriffe.
SCHRITT 1
Datenübergabe &
Anonymisierung
Die Behörde stellt die Fahrtdaten der Mietwagenunternehmen bereit — im Format gemäß § 49 PBefG (CSV, Excel oder Datenbankexport). Vor der Analyse werden alle personenbezogenen Daten durch unser kostenfrei bereitgestelltes Anonymisierungs-Tool entfernt.
Fahrernamen, Kundendaten und andere personenbezogene Informationen verlassen zu keinem Zeitpunkt die IT-Infrastruktur der Behörde.
Input
Fahrtdaten mit Fahrernamen (§ 49 PBefG)
Verarbeitung (lokal)
Personenbezogene Daten werden entfernt
Output
Anonymisierte Bewegungsdaten (Fahrzeug-ID, GPS, Zeit)
Kostenfrei bereitgestellt · Kein Cloud-Upload
SCHRITT 2
Lokale Heuristik-
Engine
Die anonymisierten Fahrtdaten werden durch unsere lokale Heuristik-Engine verarbeitet. Die Berechnung findet vollständig auf Ihrem System statt — keine Daten werden in die Cloud übertragen.
Die Engine prüft jeden Datensatz auf vier Kategorien:
- ✓Rückkehrpflicht (§ 49 Abs. 4 Satz 3 PBefG)
- ✓Arbeitszeiten, Kasse & Fahrstrecken
- ⚠Physikalisch unmögliche Fahrten (»Teleporter«)
- ⚠Duplikate & statistische Anomalien (»Klon« / »Faule Schicht«)
SCHRITT 3
Validierung via
Google Maps API
Verdächtige Fahrten werden mit der Google Maps API gegen reale Fahrtzeiten und Strecken validiert. Nur anonymisierte Koordinaten (keine Fahrernamen, keine Personendaten) werden für diesen Abgleich verwendet.
Das System erkennt automatisch, wenn die gemeldete Fahrtdauer physikalisch nicht mit der tatsächlichen Entfernung vereinbar ist — und klassifiziert solche Fahrten als Rote-Ampel-Verstöße.
Beispiel: »Der Teleporter«
Gemeldet: 4,5 Min · Tatsächliche Fahrtzeit laut Google Maps: 53 Min
→ Automatische Markierung als physikalisch unmöglich
Gemeldet
4,5 Min
Google Maps
53 Min
Gemeldet
38 Min
Google Maps
41 Min
Format: Excel, CSV oder Datenbankexport · Je Fahrt mit Prüfergebnis
SCHRITT 4
Gerichtsfester
Evidenz-Report
Das Ergebnis wird der Behörde als Rueckfahrtkontrolle.xlsx übergeben — formatunabhängig (Excel, CSV, Datenbank) und visuell aufbereitet für Richter und Entscheider.
Jede Fahrt enthält: Zeitstempel, Fahrzeug-ID, GPS-Start, GPS-Ende, Route (Soll/Ist), Abweichung und farbigen Verstoß-Status. Die lückenlose Prozessdokumentation sichert die Glaubwürdigkeit vor Gericht.
MANIPULATIONSMUSTER IM DETAIL
Drei Betrugstypen,
die DriveAnalytics erkennt
Der Teleporter
Gemeldet: Fahrtzeit X Minuten. Realität laut Google Maps: X × 12 Minuten. Das Fahrzeug hätte sich mit physikalisch unmöglicher Geschwindigkeit bewegt.
Erkennungsmethode
Abgleich gemeldete Dauer vs. Google Maps Realzeit → Schwellwert konfigurierbar
Der Klon
Dieselbe Fahrt (gleiche Route, gleicher Zeitstempel) wird mehrfach in der Abrechnung gemeldet — mit minimal veränderten Parametern, um automatische Duplikatserkennung zu umgehen.
Erkennungsmethode
Fuzzy-Matching auf Zeitstempel, GPS-Koordinaten und Route-Hash
Die faule Schicht
Eine Schicht mit statistisch auffällig wenigen Fahrten — z.B. nur eine einzige Fahrt in 8 Stunden — deutet auf fingierte Bereitschaftszeiten oder Kassenbetrug hin.
Erkennungsmethode
Statistische Anomalie-Erkennung: Fahrtenanzahl je Schicht vs. Durchschnitt der Flotte
ERGEBNISSE AUS DER PRAXIS
Ein Blick in die Daten
Das Ergebnis wurde als »Rueckfahrtkontrolle.xlsx« der Behörde übergeben und dient als handfeste Beweisgrundlage.
Bereit für die erste Prüfung?
Sprechen Sie uns an — unverbindlich, kostenlos und ohne Risiko. Bei der Erfolgsprüfung entstehen Kosten nur bei nachgewiesenen, ahndungsfähigen Verstößen.